Spec-First Chain Audit: Beleg statt Haekchen - #12
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Der Chain-Audit las "Steps durchgefuehrt" aus der Task-Annotation, also aus der Selbstauskunft des Tasks. Ein abgehakter Schritt galt damit als erfuellt, auch ohne Artefakt. Neu in spec-first-chain.md: Belegtabelle je Schritt (was zaehlt, was nicht) und drei Regeln - jeder Task wird geprueft, auch der vollstaendig abgehakte; ein nicht pruefbarer Beleg ist eine Luecke; ein nachgezogener Beleg bleibt ein SFC-01-Verstoss. 08-management.md nennt die Belegpflicht und die Spalte heisst jetzt "Steps belegt". Anlass: github/spec-kit#4621 ("completion claims are not evidence" in speckit.converge). Nur die Idee uebernommen, kein Text. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
Zwei Praezisierungen am Chain-Audit: - Schritt 6 nennt jetzt den auffindbaren CI-Lauf bzw. Testreport als Beleg. Vorher las sich "Testlauf mit Ergebnis (Datum, Umfang, Befund)" so, als muesste pro Task ein eigener Nachweis geschrieben werden. Belegt wird mit dem Artefakt, das ohnehin entsteht. - Ein Beleg, der sich nicht pruefen laesst (kein Zugriff, Artefakt ausserhalb des Repos), bleibt eine Luecke, wird in der Luecken-Spalte aber als "nicht pruefbar" mit Grund ausgewiesen. Sonst liest sich fehlender Zugriff wie ein uebersprungener Schritt. Gleiche Absicht wie die [Annahme: ...]-Markierung in Clarify. Beispielzeile T-004 in beiden Tabellen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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Warum: Der Chain-Audit (Modus 8, Funktion 8.2) führte die Spalte „Steps durchgeführt". Die einzige Quelle dafür war die Task-Annotation in
tasks.md, also die Selbstauskunft (1. ✅ Spec: …). Wer abhakt, besteht den Audit. Welche Artefakte einen Schritt belegen, stand nirgends.Änderungen (zwei Dateien, keine neue Mechanik, keine neue Datei)
references/conventions/spec-first-chain.md: Abschnitt „Beleg pro Schritt (Enforcement)" mit einer Belegtabelle für die Schritte 1–8 (je ein Beleg und ein Gegenbeispiel) und drei Regeln:nicht prüfbarmit Grund ausgewiesen — gleiche Absicht wie die[Annahme: ...]-Markierung in Clarify.references/08-management.md: Absatz „Belegpflicht" in Funktion 8.2, Spalte heißt jetzt „Steps belegt", zwei zusätzliche Beispielzeilen (abgehakt ohne Beleg, nicht prüfbar).Die Belegtabelle verlangt keine neuen Artefakte: Belegt wird mit dem, was die Schritte 1–8 ohnehin erzeugen (Requirement-ID in
spec.md, Contract untercontracts/, Fixture, Provider-Dateien, Consumer, CI-Lauf, API-Changelog,ARCHITECTURE.md). Sie definiert, worauf der Audit schaut — und der Chain-Audit ist laut Profil-Matrix ohnehin nur bei KRITIS Pflicht, sonst empfohlen.Anlass: github/spec-kit#4621 „fix: clarify converge assessment of completion claims" (erstellt 2026-09-17, gemergt 2026-09-18, MIT, 138k Stars) hat in
speckit.convergedenselben Fehlermodus adressiert: jeder Task wird bewertet, unabhängig vom Checkbox-Status, denn „completion claims are not evidence". Übernommen ist nur die Idee, kein Text — SpecForge wendet sie auf den Spec-First-Chain-Audit an, nicht auf ein Converge-Kommando.Ebenfalls gesichtet und verworfen: spec-kit#4616 (Contract-Driven Development — deckt SpecForge über GP-01, GP-09, Contract Guardian und die Chain-Schritte 2/3/5/6/7 bereits ab), BryanJecie/agentic-sdd (2026-09-15, MIT; zweite Rollenmechanik neben den Modi 1–10 wäre Aufblähung).
Abgrenzung zu #11: Die Änderung vom 16.09. betraf
references/02-clarify.md(Zurückstellen an die Plan-Phase, Gate G2). Hier geht es um Modus 8 und die Chain-Konvention — keine Überschneidung, keine Doppelung.Prüfungen (Worker und Review unabhängig ausgeführt):
check-references,check-frontmatter,check-checklists,check-severity-dialect,check-docs-numbers,check-version,check-linter-fixturesalle OK · 65 Unit-Tests OK · Golden Specs 8/8 · Release-Paket mitpackage-skill.pygebaut und mitcheck-package.pygeprüft („Paket vollstaendig, unveraendert und frei von Repo-Innereien"). Keine Versionsänderung, kein CHANGELOG-Eintrag (Versionen werden beim Release gepflegt).🤖 Generated with Claude Code